Ist Ihre Versicherungspolice bereit für die größte Umwälzung der EU-Produkthaftung seit 40 Jahren?
Über dieses Whitepaper
Für Hersteller, Händler und Lieferanten in der gesamten EU steht ein großer Wandel bevor. Die neue Richtlinie (EU) 2024/2853 über Produkthaftung, die ab dem 9. Dezember 2026 gilt, ersetzt einen 40 Jahre alten Rahmen – und sie ändert grundlegend, wer haftbar gemacht werden kann und welche Schäden geltend gemacht werden können.
Was ändert sich?
- Breitere Definition von „Produkt“ – Software, digitale Dateien und sogar Updates sind jetzt enthalten.
- Erweiterter Schadensersatz – Ansprüche können psychische Schäden und Datenverluste abdecken, nicht nur physische Schäden.
- Erweiterte Haftungskette – nicht nur Hersteller, sondern auch autorisierte Vertreter, Importeure, Logistikdienstleister und in einigen Fällen auch Händler können haftbar gemacht werden.
- Grundsatz der Gefährdungshaftung bleibt bestehen – für den Erfolg von Ansprüchen ist kein Nachweis von Fahrlässigkeit erforderlich.
Warum das für Ihr Unternehmen wichtig ist
Dieser erweiterte Haftungsrahmen bedeutet, dass Ihr Versicherungsschutz möglicherweise nicht mehr ausreichend ist. Policen müssen überprüft und angepasst werden, um Folgendes abzudecken:
- Software und digitale Komponenten
- Psychische Schäden und Datenverluste
- Kreislaufwirtschaftliche Aktivitäten (Reparaturen, Wiederaufbereitung, Wiederverwendung)
- Schwachstellen in der Cybersicherheit von vernetzten Geräten
Die Richtlinie steht auch in engem Zusammenhang mit den MDR/IVDR-Verpflichtungen, was die Anforderungen an Compliance und Risikomanagement erhöht.
Jetzt handeln
Der Countdown für 2026 hat begonnen. Unternehmen im Medizintechnik- und Life-Science-Sektor müssen ihr Risikopotenzial neu bewerten und sicherstellen, dass ihre Versicherung sie im Rahmen der neuen Regeln wirklich schützt.
👉 Unser vollständiges Whitepaper untersucht die Richtlinie im Detail und bietet praktische Schritte, um Ihre Versicherungspolice vorzubereiten.
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