Prozessvalidierung

Die Validierung des Herstellungsprozesses ist das oberste Ziel jeder Validierungsrichtlinie.

Die grundlegende GMP-Anforderung zum Nachweis einer angemessenen Prozesskontrolle und der Fähigkeit, reproduzierbare Produkte mit der etablierten Qualität herzustellen.

Produktlebenszyklus

Das Konzept der Validierung hat sich in den letzten 20 Jahren erheblich weiterentwickelt.

Die Prozessvalidierung sollte über die traditionellen „drei aufeinanderfolgenden Chargen“ hinaus als dokumentierter Nachweis für ein fundiertes wissenschaftliches Wissen und Verständnis des Prozesses verstanden werden, wobei die kritischen Parameter des Prozesses und deren Auswirkungen auf die Qualitätsmerkmale, die Risiken für das Produkt und den Prozess sowie die Kontrollmechanismen, die zu deren Prävention während des gesamten Lebenszyklus eingerichtet wurden, berücksichtigt werden.

Drei Phasen des Produktlebenszyklus

1. Produkt- und Prozessentwicklung

2. Validierung des Herstellungsprozesses

3. Aufrechterhaltung eines kontrollierten Prozesszustands

Quality by Design (QbD) Ansatz

Produktlebenszyklus

Produkte, die nach einem Quality by Design (QbD)-Ansatz entwickelt wurden, bei dem die Kontrollstrategie für den Prozess wissenschaftlich und umfassend definiert werden kann, können kontinuierlich hergestellt werden, und die kontinuierliche Prozessverifizierung kann den traditionellen Validierungsansatz ersetzen.

Laufende Prozessverifizierung

Von der FDA-Initiative „Risikobasierter Ansatz“ im Jahr 2002 bis heute und mit dem Inkrafttreten neuer FDA-Richtlinien (2011), der EMA (2014) und der Aktualisierung des EU-GMP-Anhangs 15 gab es bedeutende Änderungen bei der Validierung von Herstellungsprozessen. 

Tatsächlich verändern der „Drei-Phasen“-Ansatz, der die Einbeziehung der laufenden Prozessverifizierung (EU) oder der fortlaufenden Prozessverifizierungsphase (FDA) hervorhebt, und die Bedeutung, die der statistischen Verarbeitung von Prozess- und Produktdaten beigemessen wird, die Methodologien und Ansätze zur Erfüllung dieser wesentlichen GMP-Anforderung dramatisch.

Das Hauptziel ist es, kontinuierlich sicherzustellen, dass sich der Prozess während der kommerziellen Chargenherstellung in einem angemessenen Kontrollzustand befindet, sowie die Identifizierung notwendiger Änderungen in der Kontrollstrategie zu erleichtern, um eine kontinuierliche Produkt- und Prozessverbesserung voranzutreiben. 

Zu diesem Zweck muss ein Programm zur Sammlung und Analyse von Prozess- und Produktdaten und deren kontinuierlicher Qualität eingerichtet werden.

Laufende Prozessverifizierung

Die Implementierung sollte eine Aktivität sein, die in das Qualitätssystem des Unternehmens integriert ist und die Identifizierung von Verbesserungspotenzialen erleichtert.

Rephine verfügt über umfangreiche internationale Erfahrung in der Prozessvalidierung, die durch zahlreiche Projekte und erfolgreiche Inspektionen unserer Kunden durch die europäischen Gesundheitsbehörden und die FDA (Pre-Approval/Regular Inspections) unterstützt wird, darunter unter anderem:

  • Validierung von Herstellungs- und Verpackungsprozessen
  • Laufende Prozessverifizierung
  • Validierung von Reinigungsmethoden
  • Validierung von Sterilisationsprozessen

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